In der Oststeiermarkt – vor allem dort, wo ich herkomme – ist es Brauch, um den ersten November herum sogenannten Allerheiligenstriezel zu essen. Wer sich darunter jetzt nichts vorstellen kann: In Deutschland wäre der gängigere Begriff für Striezel wohl Hefezopf, also ein süßes, weißes Brot (ähnlich dem Osterbrot), das geflochten, und zB. mit Marmelade gegessen wird. Eine ganz besonders nette Tradition bei uns ist, dass Kinder diese Striezel von ihren Taufpaten und Taufpatinnen geschenkt bekommen. Leider ist der Vegantrend noch wenig in die ländlichen Bäckereien eingekehrt, darum wird daraus wohl eher nichts werden – also hab ich beschlossen, mir dieses Jahr selbst welche zu backen. Und wer die kommenden Tage ebenfalls frei hat, sollte dies auf jeden Fall auch tun! :)

Da der Aufwand fast der gleiche ist und sich Striezel gut einfrieren lässt (und auch getoastet sehr sehr lecker ist), habe ich das Rezept gleich zweimal hintereinander gemacht und die Striezel dann gemeinsam in den Ofen geschoben. Außerdem habe ich die zweite Portion in drei Teile geteilt, so hatte ich am Ende einen großen und drei kleine Zöpfe. Perfekt zum Verschenken! :)
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Veganer Striezel für Allerheiligen

Das bauchst du (für einen Striezel):

500 g Dinkelmehl
280 ml Sojamilch
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Salz
3-4 EL unraffinierter Zucker (oder anderes, trockenes Süßungsmittel)
6 EL geschmolzenes Kokosfett (oder Kokosöl)
Rosinen nach Belieben

Mandelsplitter (oder ähnliches) zum Dekorieren

So gelingt es bestimmt:

  1. Alle trockenen Zutaten in eine große Schüssel geben.
  2. Nach und nach flüssiges Fett und Sojamilch beifügen und mit einem Löffel unterrühren. Sobald das Rühren schwer bis unmöglich wird, den Teig mit den Händen (oder dem Knethaken für Faule ;) weiterkneten.
  3. An einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen lassen. Am besten mit einem Geschirrtuch zudecken.
  4. Den Teig noch einmal kurz durchkneten, dann in gleich große Teile teilen und zusammenflechten. Am einfachsten sind natürlich drei Stränge. Aber auch mit fünf Strängen ist es leichter, als gedacht! HIER gibt es zum Beispiel ein Video dazu :) Wenn dir ein großer Striezel zu langweilig ist, kannst du natürlich auch mehrere kleine machen – drei bieten sich mit der Menge sehr gut an.
  5. Die fertig geflochtenen Striezel mit etwas Sojamilch bestreichen, mit Mandeln oder ähnlichem dekorieren und im Ofen bei 180 Grad für ca. eine halbe Stunde backen.
  6. Herausnehmen und mit selbstgemachter Marmelade genießen :)

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Idee, Text, Bilder: Diana Ranegger